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Black Lives Matter - Links zum Thema 

Black Lives Matter. Wir können und wollen dieses Thema nicht übergehen, und gleichzeitig möchten wir gerne qualifizierte Stimmen über unsere eigene Stellen. Rassismus ist auch in Deutschland ein strukturelles und institutionelles Problem, welches sich durch alle Bereiche zieht und das seit Jahrhunderten. Auch rassistische Polizeigewalt ist kein amerikanisches Problem. Deshalb an dieser Stelle einige Links für Euch, sie sind zu einem großen Teil eher für Weiße Menschen, denn BIPoCs können wir über eine kleine Linksammlung keine Hilfestellung leisten. Wichtig bleibt, Solidarität zu zeigen, sich zu informieren, aktiv zu werden, Fragen zu stellen, den Diskurs zu verfolgen, zu spenden, wer kann und Verantwortung zu übernehmen. 

Bücher, die in diesen Zeiten unbedingt gelesen werden können sind beispielsweise: 


Instagram-Accounts, die Euren Feed nachhaltig verbessern sind zum Beispiel @josephine.apraku, @alice_haruko, @tesfu_tarik, @tupoka.o, @hoe__mies , @idb.berlin, @brandonkgood und @aminajmina, @natasha.a.kelly, @nowhitesaviors, @aminatabelli und viele mehr 

Ein toller Beitrag von Natasha A. Kelly ist hier zu finden!
Ein toller Instagram Post für weiße Menschen vom Missy Magazine gibt es hier!

Ein Beitrag für Menschen in Europa findet sich hier.

Informationen zu Allyship gibt es hier! 

Spotlight: Hier findet Ihr die von Zora gekürten 100 most iconic Alben afroamerikanischer Frauen*
Mehr von Zora hier 

Auch Podcasts und Serien / Filme gibt es viele zu dem Thema - Informiert Euch! 


Hier ein Zitat von Music Women Germany Ambassadora Salwa Houmsi zum #BlackOutTuesday: 

"Mein Feed ist schwarz. #BlackOutTuesday: die Musikindustrie nimmt sich heute einen Tag Zeit für das, was a la „the show must go on“ in dieser Branche sonst unmöglich scheint: Stopp drücken. Es KANN und muss NICHT immer weitergehen. The Show must be paused.

Ich glaube, ich habe noch nie so viel Solidarität auf Insta gesehen, wie nachdem Mord an George Floyd (und das sogar bis sehr weit außerhalb meiner „Bubble“), das gibt mir etwas Mut. Ob ich nach links oder oben gewischt habe, es gab kein entkommen vor Infos zu den Protesten und kostenloser Bildung zum Thema Anti-Rassismus. All diese unfassbar wichtigen Posts verschwinden aber gerade unter einem Meer von schwarzen Kacheln und einem Hashtag und ich hoffe einfach, dass der Diskurs darunter nicht erstickt…

Eine Schweigeminute oder ein Tag zur Reflektion: ja. Aber wir bekommen den Rassismus ganz sicher nicht weggeschwiegen und die Vergangenheit zeigt leider, wie schnell unsere Welt vergisst. Heute posten wir alle eine schwarze Kachel, aber was ist morgen? Was müssen wir alle tun für eine Veränderung? Diese Frage möchte ich (mir) heute stellen und ich hoffe, dass auch die deutsche Musikindustrie es schafft Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Strukturen kritisch zu überdenken.

Damit sich wirklich etwas ändert müssen Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, lernen zuzuhören. Hört auf BIPoCs ihre Gefühle abzusprechen. Nehmt die Ängste von Schwarzen & Menschen of Color ernst, unterstützt sie dabei und lernt. Formuliert eure eigenen Gedanken. Greift ein. Und ey, keiner sagt, dass Fehler nicht ok sind: Wer merkt, dass er oder sie von dieser Debatte überfordert ist oder nicht genug weiß, der kann den #BlackOutTuesday heute noch nutzen und zb auf Spotify die sehr guten und hilfreichen Bücher „Exit Racism“ von Tupoka Ogette oder „Was weiße menschen nicht über Rassismus wissen, aber wissen sollten“, von Alice Hasters hören und lernen.

Sich mit dem eigenen, inneren Rassisten auseinanderzusetzen tut weh, ja. Aber Rassismus zu erleben tut nicht nur viel mehr weh: Rassismus tötet. RIP George Floyd. 🙏🏻🕊 Black lives matter. Black cultures matter. black communities matter. “ - Salwa Houmsi 

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